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Neuwahl des 4. Seniorenbeirates der Samtgemeide Papenteich

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Der  Seniorenbeirat wurde 2005 erstmalig für die Dauer von jeweils drei Jahren gewählt. Am 10.09.2015 fand eine Neuwahl statt.  Hierzu waren jeweils drei Delegierte  aus den 38  örtlichen Seniorenvereinigungen, Kirchengemeinden und sonstigen Verbänden und Einrichtungen mit Seniorenarbeit mit der Bitte um gleichzeitiger Benennung von Kandidaten eingeladen. 18  Institutionen haben Delegierte und 6 Kandidaten gemeldet. In der Versammlung wurden noch 2 weitere Kandidaten benannt, so dass 8 Personen zur Wahl standen. Der Seniorenbeirat besteht aus 9 Personen.

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Bevor die Neuwahl durchgeführt wurde, gab die Vorsitzende Hilda Hageroth ihren Rechenschaftsbericht über die Tätigkeit des 3. Seniorenbeirates ab, so wurde in jedem Jahr ein Tag der Senioren mit ansprechendem Rahmenprogramm und interessanten Sachvorträgen durchgeführt. Die Mitglieder nahmen an Veranstaltungen des Landesseniorenrates und weiteren überörtlichen Terminen teil. Umfangreicher Schriftverkehr hat sich inzwischen angesammelt über die  Bemühungen zur  Einführung von ermäßigten  Seniorenfahrscheinen im örtlichen Personennahverkehr.

Nach einer Einführung zu den Regularien der Wahl und der Vorstellung der Kandidaten  gaben die 27 Delegierten ihre  Stimmen ab. Somit bilden Klaus-Dieter Blume, Doris Galda, Gunhild Kirschke und Hans-Georg Reinemann, alle aus Meine, Ingrid Richter und Hartmut Nowak aus Abbesbüttel, Neithart Mollet aus Gr. Schwülper  und Gerlind Möhle- Zellmann aus Rötgesbüttel den neuen Seniorenbeirat. Aus dem bisherigen Beirat ist nur  noch Frau Möhle -Zellmann wieder dabei. Die seit 2005 als Vorsitzende fungierende  Hilda Hageroth wurde mit einer kleinen Laudatio und einem Blumenstrauß von Samtgemeindebürgermeister Holzapfel verabschiedet.

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Die erste Sitzung des neuen Seniorenbeirates, in der eine Vorsitzende oder ein Vorsitzender gewählt wird, ein Vertreter für den Ausschuss für Jugend und Senioren benannt wird und weitere Regularien auf der Tagesordnung stehen, wird Mitte Oktober stattfinden.

 

Musik und Kunst – Leitartikel Innenteil

Leitartikel 1. Seite folgt extra – wie jedes Jahr mit einem Bild des Künstlers und Hinweisen auf die Veranstaltung

WWW–STADT
Wind Wasser Wellen-STADT

 

Zu meinen Bildern

Der Beruf als Architekt und Stadtplaner hat mich zum „vernünftigen“ Denken erzogen. Das „vernünftige“ Denken steht im Gegensatz zum „anschaulichen“ Denken. Das „anschauliche“ Denken ist die Basis zur Wahrnehmung unserer Umwelt und bestimmt das künstlerische Arbeiten. Professor Jürgen Weber, an dessen Lehrstuhl ich während meines Studiums in Braunschweig tätig war, beschreibt in seinem Buch „Gestalt, Bewegung, Farbe“ den Unterschied zwischen dem „vernünftigen“ und dem „anschaulichen“ Denken. In diesem Sinne ist das anschauliche Denken in der Kunst immer subjektiv und hat keine Ordnungsprinzipien. Jeder Betrachter kann Kunst unterschiedlich empfinden.

Der Beruf schärfte meinen Blick für die gebaute Umwelt – so entstanden meine Stadtlandschaften. Weitere Motive sind Naturlandschaften, wie sie sich mir in meiner Kindheit an der Ostsee, durch die Kreidefelsen auf Rügen und die Schifffahrt eingeprägt haben.

Zusätzlich zur Auswahl der Motive kommen drei weitere Merkmale hinzu, die meine Arbeiten prägen: der Bildausschnitt, die Perspektive und die Farben.

Der Bildausschnitt ist oft so gewählt, dass der Blick auf bestimmte Details gelenkt oder

Symbolisches angedeutet wird.
So werden zum Beispiel im Bild „Böttcherstraße“ (Stralsund) Häuser eines Innenhofes gezeigt, deren Fassaden durch Wind und Wetter geprägt oder vom Abriss betroffen wurden. Sie machen die Vergänglichkeit deutlich.
Im Hintergrund überragt der Kirchturm die Stadtlandschaft und symbolisiert Sicherheit und Geborgenheit.

Die Wahl der Perspektive ist ein weiteres Mittel, die gewohnte Sehweise zu irritieren und die Umwelt mit anderen Augen zu sehen. Im Bild „Kuttersegeln“ z.B. haben alle Segelboote annähernd die gleiche Größe. Die Perspektive stimmt hier absichtlich nicht. Hinzu kommt die Darstellung der Stadt nicht als Silhouette, sondern als Stadtgrundriss. Stadt und Hafen rücken bildlich enger zusammen und verdeutlichen die enge Verbundenheit miteinander.

 

Farben beeinflussen die Stimmung eines Bildes. Einige meiner Bilder sind durch eine strengere graphische Malweise geprägt. Häufig verwende ich dafür Schwarz-Weiß-Fotografien als Vorlage. Das bevorzugte Material dieser Bilder ist die Kreide von der Insel Rügen. Die Kreide passt einerseits perfekt zu den Motiven, anderseits verleiht sie – vermischt mit Pigmenten – den Bildern eine ganz besondere Leuchtkraft. Im starken Kontrast steht dazu das Schwarz des Bitumens.
Andere Bilder haben farbenfrohe Motive von Sommertagen in der Stadt oder an der See. Die Materialien, egal ob Kreide, Öl, Pigmente, Acryl oder Bitumen verstärken die Stimmungen der Bildmotive

. Meine Bilder fordern zum Einfühlen auf und mögen den Betrachter beruhigen oder anregen. So können zum Beispiel die Bilder der Seemotive mit dem Kräftespiel der Naturgewalten eine aufgewühlte Stimmung erzeugen- die stillen Abendstunden am Meer dagegen lenken die Gedanken in eine andere Richtung.

Meine Absicht ist es nicht, in ausgefeilter Technik konkrete Abbildungen der Motive wiederzugeben, sondern sie zu verfremden und Stimmungen zu erzeugen, die die menschlichen Sinne ansprechen.

Dierk Grundmann

 

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Vita               Dierk Grundmann

 

1945               geboren in Stralsund

 

seit 1968         lebt und arbeitet in Braunschweig

 

1968 – 1976   Architekturstudium an der Technischen Universität in Braunschweig

 

1976 – 1980   Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros

 

seit 1980         selbständige Tätigkeit als Stadtplaner

 

 

Die Vorliebe zum Zeichnen entwickelte sich bei Dierk Grundmann schon während seiner Kindheit in Stralsund. Während seines Studiums erweiterte Dierk Grundmann die Kenntnisse durch „städtebauliches Raumzeichnen“.

Eine Auseinandersetzung mit der Malerei begann in den 90er Jahren. Bevorzugte Themen sind Stadtlandschaften und maritime Motive. Ständiger Begleiter auf Reisen ist sein Skizzentagebuch, im dem Ges(ch)ehenes auf diese Weise festgehalten wird. Auch dient das Tagebuch als Grundlage für die Malerei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dauerartikel – Hilferuf an alle Vermieter von Wohnraum in der Samtgemeinde Papenteich

Dringend benötigen wir Wohnraum zur Unterbringung von Asylbewerbern und Bürgerkriegsflüchtlingen

Die zentralen Unterkünfte des Landkreises Gifhorn sind überfüllt.

Unterbringungsmöglichkeiten in den Gebietseinheiten im Landkreis sind nicht oder kaum noch vorhanden.  Die notwendigen Unterbringungskapazitäten fehlen auch in der Samtgemeinde Papenteich. Es werden dringend weitere Wohnungen gesucht.

Wir benötigen Ihre Hilfe:

Setzen Sie sich  mit uns in Verbindung, sofern Sie Wohnungen zur Unterbringung von Asylbewerbern und Bürgerkriegsflüchtlingen bereitstellen können.

Bitte nehmen Sie Kontakt auf mit:

Frau Olga Mitkovskaja, Samtgemeinde Papenteich, Ordnungsamt, Telefon: 05304- 50244 oder Mail: Olga.Mitkovskaja@papenteich.de